Rambutan (die philippinische Version der Litchi)- sehr lecker!
Die "Terasse" von Maries Schwester. Hier wird mit dem Gaskocher gekocht und gegessen (Sofa rechts).
Das Wohnzimmer. Der Boden ist eine Tischdecke, die auf dem Beton liegt. Dodoi spielt Basketball auf einen Ring, der an der Haustür befestigt ist (und stellt sich gut an, wenn er groß ist, wird er der nächste Michael Jordan).
Wieder das Wohnzimmer. Die türkise Komode ist die einzige Aufbewahrung, die sie haben und darin befindet sich alles, was sie besitzen- Kleidung, Schuhe, persönliche Gegenstände. Hinter dem hellen Vorhang links ist das Schlafzimmer für 5 Personen, ca. 2x3 m groß. Rechts hinter dem blauen Vorhang ein 1x1 m großer Raum, die Abstellkammer, in der Küchenutensilien und Töpfe stehen. Dahinter wiederum befindet sich die Toilette. Es gibt zwar eine Tiolettenschüssen, aber keine Spülung und kein Waschbecken, keine Dusche etc.
Fisch grillen- the pinay way! Sie improvisieren sehr sehr gut und kommen mit dem zurecht, was sie haben.
Die Kinder freuen sich sehr, wenn man Fotos von ihnen macht.
Die Denkerpose kennt man auch hier.
Das Festmahl: philippinischer Salat (Fleisch+Gurke+Paprika+Tomate), Fisch, Hühnchenstücke, Reis.
Das Geburtstagskind, Maries Bruder.
Wir haben eine Torte als Geburtstagsgeschenk mitgebracht, alle haben sich sehr darüber gefreut, weil es etwas besonderes ist.
Zum Nachtisch gibt es lila Eis, was aber nicht künstlich eingefärbt wurde, Geschmack und Farbe stammen aus einer Knolle, die nur hier wächst.
Begeisterung über die "ice-cream".
Nur der Anfang eines lustigen Abends.
Es wird immer voller, aber dann borgt man sich halt einen Tisch vom Nachbarn und verfrachtet die Hälfte der Leute ins Wohnzimmer.
Das Geburtstagskind schneidet den Kuchen an und wird mit "Happy Birthday" besungen (jeder in anderer Tonhöhe und anderem Rythmus, aber es klappt).
Wir wissen alle, was ich von Kuchen halte.
Dodoi wird müde... links von ihm seine Mutter (Maries Schwester), rechts Dodois Schwester Andria.
Am Ende des Abends...
Heimfahrt mit einem Jeepney (das Bild habe ich auf dem Hinweg geschossen). Das ist ein Erlebnis für sich, weil es keine Türen und Fenster gibt und man sich gut festhalten muss, um nicht unfreiwillig das Fahrzeug zu verlassen. So komfortabel Taxifahren ist, im Jeepney lernt man mehr Leute kennen.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass es ein sehr ereignisreicher und schöner Tag war. Natürlich ist es im ersten Moment erschreckend zu
sehen, in welchen Verhältnissen die Leute in der Vorstadt leben, vor allem,
wenn man als Europäer an einen recht hohen Lebensstandard gewöhnt ist. Aber sie
sind zufrieden mit dem, was sie haben, improvisieren im Notfall und scheinen
sehr glücklich damit zu sein. Auch als Fremder wird man sofort aufgenommen und
fühl sich schnell bei ihnen wohl und heimisch.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen